Gusto Gräser im Internet: Heilige Berge:
http://www.emmet.de
Französisch und deutsch:
http://www.fileane.com/laurie/laurie01/monte_verita.htm#utopistes
Marcela Sánchez: El cielo en la tierra (spanisch):
www.jornada.unam.mx/2001/mar01/010325/sem-monte.html
Licht und Leben:
http://emmet.de/hb_veri.htm
Bilder vom Juli 2002:
http://www.alphanet.ch/~eckert/projects/monteverita/monteverita2.html
NAGA, Nachtessen am Gartenweg: Monte Verità:
http://www.kat.ch/alilum/35.htm
Kurztext französisch:
http://home.nordnet.fr/%7ejgrosse/int/reves.htm
Organisation von Kongressen auf dem Monte Verità (französisch):
http://www.colloquia.ch/fr/colloques/monte.htm
Gusto Gräser, Wanderer und Waldgeist:
http://www.emmet.de/por_grae.htm
Hermann Hesse-Portal
http://www.hhesse.de
International Otto Gross Society (english):
http://www.ottogross.org
D a d A Datenbank des deutschsprachigen Anarchismus
http://melior.univ-montp3.fr/ra_forum/ de/documents.html
Mon cousin Otto Gross (französisch)
http://home.nordnet.fr/%7ejgrosse/obs/ottogros.htm
Erich Mühsam auf Reisen:
http://www.jungewelt.de/2003/05-10/026.php
Hans Arp (english):
http://www.peak.org/~dadaist/English/Graphics/arp.html
Rudolf von Laban, Mary Wigman: Escuela de arte en monte verità (spanisch), von Marcela Sánchez
http://www.jornada.unam.mx/2000/oct00/001022/sem-danza.html
Tanz auf dem Monte Verità, von Ursula Pellaton
http://www.tanzding.ch/tanzding/td51/lead.htm
Klassiekemuziekgids (holländisch):
http://www.klassiekemuziekgids.net/componisten/orff.htm
The development of modern dance in Germany (english):
http://www.stanford.edu/group/berlin/data2/CLEAN/pathways/modern_dance/1origins.html
O.T.O., Theodor Reuss, Crowley: FRIEDE, TOLERANZ, WAHRHEIT: GRÜßE AUF ALLEN PUNKTEN DES DREIECKS
http://www.oto.de/hist_Reuss-AC3.html
Oskar Maria Graf und Georg Schrimpf:
 
http://www.oskarmariagraf.de
Fiesta Monte Verità DIE ALM VON ARCEGNO ... und die utopische Kolonie auf dem Monte Verita von Florian Haas (deutsch und english): http://www.fingerweb.org/finger9u10/finger9/alm.html 



Sachbücher und Bücher von Gusto Gräser:
 
Übersetzungen des Tao Te King gibt es zu Dutzenden. Meist sind sie nebulös und kaum verständlich, weil sie sich von der Denkwelt des Chinesischen nicht lösen können. Gusto Gräser, selbst Einsiedler und Erdenwanderer in härenem Gewand, konnte aus eigener Erfahrung schöpfen und so eine Nachdichtung schaffen, die nicht an Worten klebt sondern aus dem Geist des TAO lebt. Durch ihn und in ihm ist der Chinese Laotse ein Deutscher geworden.
Gräsers Nachdichtung überzeugt durch die Klarheit und Einfachheit der Sprache, durch ihren würdevollen Gang und ihr kraftvolles Pathos. Der Sinn wird sinnlich, wird hörbar, plastische Poesie. Die Weisheit des Chinesen bleibt nicht länger eine ferne Sage, sie wird Forderung des Tages, Anruf und Mahnung zur Wandlung. Wir sind gemeint, Menschen des 21. Jahrhunderts. Die Gelehrsamkeit fällt weg, das Wort des großen Alten wird wieder jung.
Gräser war ein Wanderer, lebte auf und von der Straße, schlief in Wäldern, wohnte in Felshöhlen. Der frische Wind seines sturmbewegten Lebens fegt den Staub vom vergilbten Pergament.
Mit einem Nachwort von Hermann Müller
Kartoniert, 105 Seiten, 14 € - ISBN-13: 978-3-937726-04-5 - Umbruch Verlag Recklinghausen

Gusto Gräser
Gedichte des Wanderers

Herausgegeben von Frank Milautzcki, Klingenberg

Limitierte und numerierte Ausgabe


Rezension


Verlag im Proberaum 3

Der Monte Verità bei Ascona, von Gusto Gräser mitbegründet, wurde zu Beginn des Jahrhunderts ein geistiges Zentrum, das schöpferische Kräfte aus ganz Europa an sich zog. Jahrzehntelang hat der "Stromer", der "Vagabund", der "lachende Siebenbürger" in deutschsprachigen Großstädten "öffentliche Gespräche" abgehalten, hat auf Spruchkarten und Flugblättern, vor allem aber im Gespräch seine Mitmenschen aufzurütteln versucht. Seine Gedichte wollten nicht "Kunst" sein, sind immer Ansprache und Mahnung.
Sein Lebenswerk ist ungedruckt geblieben. Seine Zeitgenossen kannten nur Bruchstücke, Vorläufiges, Zufälliges. Heute erst, mit dieser Auswahl, hat der Leser die Möglichkeit, sich ein eigenes Urteil zu bilden. Besser aber: teilzuhaben an einem Vermögen, teilzunehmen an einer Befreiung. Es handelt sich um eine Auswahl, eine Zusammenstellung von Gedichten und Sprüchen, wie sie der Dichter selber nie gegeben hat und wohl nie gegeben hätte. Gräser hat seine Goldkörner zwischen Sand und Kiesgeröll vergraben. Sie auszusieben und blankzureiben wäre ihm als Verzerrung der Wirklichkeit erschienen, der Wirklichkeit, die immer auch banal, unrein, gemischt und schlicht alltäglich ist. Mit wunderlicher Fremdheit schauen uns diese Texte an, lassen uns zurückschaudern vor so viel brausender Bejahungskraft. Herausgegeben von Hermann Müller
Broschur, 160 Seiten EUR 15,- - ISBN: 978-3-937726-02-1 - Umbruch Verlag Recklinghausen

Gusto Gräser: Aus Leben und Werk
Bruchstücke einer Biographie
Umbruch Verlag Recklinghausen


Weiterführende Literatur in Auswahl zu Arthur Gustav Gräser

Grundlegende Schriften fett geschrieben


Weiterführende Literatur ist auch in den jeweiligen Kapiteln zu finden
(siehe auch Karl Wilhelm Diefenbach)

Appignanesi, Lisa

Dreams of Innocence. London: HarperCollins, 1994.


Bodmer, Hans-Caspar (Hg.)

Monte Verità. Landschaft, Kunst, Geschichte. Frauenfeld Stuttgart Wien 2000, Verlag Huber.


Buckley, Joshua und Moynihan, Michael (Hg.)
TYR. Myth-Culture-Tradition. ULTRA, Atlanta, Georgia 2007-2008.
 
Ein Sammelband zum Gedankengut der "radical traditionalists". Der amerikanische Kulturhistoriker Gordon Kennedy kommt in seinem Beitrag zu dem erstaunlichen Ergebnis, dass die Wurzeln der amerikanischen Hippie-Bewegung weniger in Indien liegen als in der deutschen Lebensreform, die schon seit 1900 durch Auswanderer in die Staaten gebracht wurde:
 
"What a devastating blow to find out that it wasn't the Hopis, Hindus, Tibetans, or some universal 'all-is-one' doctrine that inspired the hippies - it was Germany after all."
 
Gordon würdigt Gusto Gräser als Hauptfigur dieser Bewegung und bietet Bilder von Gräser, Hesse, Fidus und Diefenbach.

Cepl - Kaufmann, Gertrude "Die Boheme zwischen Lebensreform und Lebensflucht", Aufsatz in "Nomadische Existenzen", Tagungsband des Fritz-Hüser-Instituts 11. Mai 2007, S. 55-73, Herausgegeben von Walter Fähnders, Klartext Verlag, Essen 2007, ISBN 978-3-89861-814-4
Auszüge

Engert, Rolf

Silvio Gesell in München 1919. Erinnerungen und Dokumente aus der Zeit vor, während und nach der ersten bayerischen Räterepublik. Hann. Münden 1986.


Ferentschik, Klaus

Gustav Arthur Gräser. In: Harald Szeemann, Wunderkammer Österreich,Wien/New York 1996, S. 245.


Gajek, Bernhard

Der Prophet und der Dichter. Gusto Gräser, Hermann Hesse und der Monte Verità. In: Schweizer Monatshefte, Zürich. 59. Jg., 1979, Heft 7, S. 639-643.


Green, Martin

Mountain of Truth. The Counterculture begins. Ascona, 1900-1920. Hanover and London: University Press of New England, 1986.


Green, Martin

Prophets of a New Age. The Politics of Hope from the eighteenth through the twenty-first Centuries. New York: Scribner's, 1992.


Grohmann, Adolf

Die Vegetarier-Ansiedelung in Ascona und die sogenannten Naturmenschen im Tessin. Halle a. S.: Carl Marhold, 1904. - Nachdruck: Edizioni della Rondine, Ascona 1997.


Heelas, Paul

The New Age Movement. The Celebration of the Self and the Sacralization of Modernity. Blackwell Publishers, Oxford and Cambridge (USA) 1966.


Hermand, Jost

Grüne Utopien in Deutschland. Zur Geschichte des ökologischen Bewußtseins. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 1991.


Korol, Martin

Dada, Präexil und Die Freie Zeitung – Der deutsche "Steppenwolf" Hugo Ball, der Tänzer Ernst Bloch und ihre Frauen, Weggefährten und Gegner in der Schweiz 1916-1919. Bremen-Tartu-Sofia-Freudenstein 2002.


Linse, Ulrich

Ökopax und Anarchie. Eine Geschichte der ökologischen Bewegungen in Deutschland. München: Deutscher Taschenbuch Verlag, 1986.


Linse, Ulrich

Asien als Alternative? Die Alternativkulturen der Weimarer Zeit: Reform des Lebens durch Rückwendung zu asiatischer Religiosität. In: Hans G. Kippenberg und Brigitte Luchesi (Hg.), Religionswissenschaft und Kulturkritik. Marburg: diagonal, 1991. S. 325-364.


Mohr, Hubert

Ascona / Monte Verità. In: Auffarth, Christoph u. a. (Hg.): Metzler-Lexikon Religion, Stuttgart Weimar 1999, Band 1, S. 95-98.


Müller, Hermann

Der Dichter und sein Guru. Hermann Hesse - Gusto Gräser, eine Freundschaft.Werdorf:
Gisela Lotz, 2. Aufl. 1979.

Müller, Hermann

Was ist's mit Gusto Gräser? In: Durchblick, zur Gegenwart der Zukunft. Stuttgart 1980, Nr. 6. S. 64-68.


Müller, Hermann (Hg.)

Monteveritana. Mitteilungen aus dem Monte Verità-Archiv Freudenstein. 1986-1999.


Müller, Hermann (Hg.)

Gusto Gräser. Aus Leben und Werk. Bruchstücke einer Biographie. Knittlingen 1987.


Müller, Hermann

Gusto Gräser. Ein Prophet aus Siebenbürgen. In: Siebenbürgische Semesterblätter, 2. Jg., München 1988, Heft 1, S. 42-58.


Müller, Hermann

Feuertanz und Orgie. Otto Groß, Gusto Gräser, C. G. Jung und der Monte Verità von Ascona. Freudenstein: Deutsches Monte Verità Archiv, 1998 und 1999.


Müller, Hermann

Güte der Seele und Dämonie des Lichts. Ernst Bloch auf Monte Verità. Freudenstein 2000.


Müller, Hermann

Propheten und Dichter auf dem Berg der Wahrheit. Gusto Gräser, Hermann Hesse, Gerhart Hauptmann. In: Kai Buchholz u. a. (Hg.), Die Lebensreform. Entwürfe zur Neugestaltung von Leben und Kunst um 1900. Darmstadt 2001. Band 1, S. 321-324.


Müller, Hermann


Müller, Hermann 
(Hg.)

Der Eremit von Ascona. Hermann Hesse in Wald, Fels und Höhle. Freudenstein: Deutsches Monte Verità Archiv, 1998 und 1999.


Münzel, Uli

Erinnerungen an Hermann Hesse. In: Hermann Hesse in Augenzeugenberichten. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 1987. S. 280-284.


Rinser, Luise

Hermann Hesse und die fernöstliche Philosophie. In: Hermann Hesse und die Religion. Hg. von Friedrich Bran und Martin Pfeifer. Bad Liebenzell 1990, S. 17-31.


Sánchez, Marcela


Sánchez, Marcela


Schwab, Andreas


Schwab, Andreas und Lafranchi, Claudia (Hg.)


Weise, Otto

Hermann Müller: Der Dichter und sein Guru. In: Jahrbuch des Archivs der deutschen Jugendbewegung. Burg Ludwigstein: Stiftung Burg Ludwigstein, 1978, S. 196-199.


Szittya, Emil

Das Kuriositäten-Kabinett. Konstanz 1923. Neudruck Berlin 1979.


Szittya, Emil

Klaps oder Wie sich Ahasver als Saint Germain entpuppt. Roman. Gustav Kiepenheuer Verlag, Potsdam 1925.


Szittya, Emil

Die Internationale der Außenseiter. Roman. Ts. im DLA Marbach.


Wyrwoll, Karl

Ernst Moritz Engert. Monographie Dokumentation Katalog. Ernst-Moritz-Engert Museum der Stadt Hadamar, 1988.


Literaturnachweis in:
OCLC Online Computer Library Center, Inc., 6565 Kilgour Place, Dublin, Ohio 43017-3395 USA, © Copyright 2011



Robert Landmann (eigentlich Werner Ackermann) 1892 in Antwerpen geboren, Verfasser mehrerer Romane, Stücke und Hörspiele, Journalist in Genf, Ascona, Berlin, Saint Tropez, Istanbul und Antwerpen. 1923 hat Landmann in Ascona zusammen mit seinen FreundenHugo Wilkens und William Werner die von Henri Oedenkoven gegründete Siedlung Monte Verità erworben und 1925 an BaronEduard von der Heydt verkauft.

Robert Landmann, Ascona - Monte Verità: Auf der Suche nach dem Paradies, Neuauflage 2009
Titel: Ascona - Monte Verità, 2. Auflage, Juli 2009
Autor: Robert Landmann
ISBN: 978-3-7193-1219-0
Details: gebunden, 21.0 x 13.0 cm, 304 Seiten
Preis: CHF 49.00, € 29.90: Bestellen

Inhalt:
  • Einleitung
  • Verwandte Seelen:
  • Henri Oedenkoven und Ida Hofmann
  • Gebetene und ungebetene Gäste 2
  • Der Hort des «Vegetabilismus»
  • Anarchisten, Theosophen und Spiritisten
  • Das Dorf und die «Nackten»
  • Edeldichtkunst um den Monte Verità
  • Okkulte Spezialitäten
  • Überfluss und Geldkalamität
  • Künstlerkolonie oder Zufluchtsort für Strafgefangene
  • August 1914
  • Der Auszug der Gründer
  • Rummelplatz ohne Weltanschauung
  • Der verlassene Berg
  • Die zweite Gründung
  • Ein modernes Märchen will Regie
  • Die Auflösung des Triumvirates
  • Der neue Herr des Monte Verità
  • Erlesene Kunst und hohe Gäste
  • Die Inseln der Seligen
  • Mondänes Dorf
  • Eranos, eine Gemeinschaft der Suchenden
  • und Erkennenden
  • Emigranten
  • Das Weltdorf Ascona
  • Monte Verità – Der andere Zauberberg
  • Personenregister
  • Weiterführende Literatur (Auswahl) und
  • Quellenverzeichnis
  • Fotonachweis


Achtbändiges Werk von Eberhard Mros

Ein Kompendium des Wissens um den Wahrheitsberg, ein Lexikon zum Nachschlagen. Alles ist da: das Spirituelle, das zeit- und kulturgeschichtliche, das Alternative und Ökologische. Und zugleich das Faktisch-Reale mit einer Genauigkeit und Vollständigkeit, wie sie noch nicht da gewesen ist, bis auf die Grundstücksnummern im Kataster.

Die Bändchen im Format A5 (je etwa 100-120 Seiten, viele Abbildungen, je CHF 15.-) im Selbstverlag des Verfassers werden in der Rezeption des Hotels Monte Verità und in der Casa Anatta angeboten.

Fondazione Monte Verità - Via Collina 84 - CH-6612 Ascona - Tel 0041 91 785 40 40
www.monteverita.org  - info@monteverita.org

Martin Green, Mountain of Truth
Martin Green
Mountain of Truth
1986




Eine gut informierte Darstellung des Monte Verità
in italienischer 
Sprache



In französischer Sprache

Monte Verità, Ascona et le génie du lieu

de Kaj Noschis
Monte Verità, Ascona et le génie du lieu, livre de Kaj Noschis

Edité aux PPUR (Presses polytechniques et universitaires romandes),
collection "Le savoir suisse". 142 p., 2011, 10,90 € (17,50 francs suisses).


Bereits vor 100 Jahren (und vorher) wanderten, statt Hundertausende, einige abzählbare, markante Frühhippies durch die Welt, barfüssige Weltverbesserer, Wanderprediger, verspottet als Kohlrabi-Apostel und Kartoffel-Christusse, die mit dem ‚Zurück zur Natur’ ernst machten und das ganze Programm von 1967 bis 1976 bereits draufhatten: Pazifismus, freie Liebe, Technikkritik, Spiesserverachtung, lange Haare, Nudismus, Vegetarismus. Einerseits gerieten selbst die wichtigsten Gestalten von damals sehr in Vergessenheit, andererseits erhielten sich viele Text- und Bilddokumente, von denen sich einiges in diesem Buch wiederfindet.
Der Webmaster meint:
Schon oberflächliche Lektüre des G. Gräser gewidmeten Teils dieses Buches zeigt allerdings, dass so manches aus der Luft gegriffen oder masslos übertrieben ist und damit ein verzerrtes, negativ gefärbtes Bild entsteht.
Quellenangaben fehlen.
Verlag "Der Grüne Zweig"  - ISBN 9783922708056

Suhrkamp

DER WELTVERBESSERER

Erzählungen von Hermann Hesse über seine Lehrzeit bei Gusto Gräser im Jahre 1907

Suhrkamp

Diese autobiographische Erzählung kommt den  Erfahrungen Hesses im Jahre 1907 näher als 'Der Weltverbesserer'. In der Gestalt des Heinrich Wirth ist Gusto Gräser zweifelsfrei zu erkennen.

DIE DUNKLE UND WILDE SEITE DER SEELE


Hermann Hesse. Briefwechsel mit seinem Psychoanalytiker Josef Bernhard Lang. Darin eine weitere Bestätigung für die enge Verbundenheit der Familien Gräser und Hesse. Gräsers Familie wohnte 1919 im Haus von Mia Hesse in Ascona.

“Mit Hermann Hesse durchs Tessin – Ein Reisebegleiter von Regina Bucher”

Was mit einem Kuraufenthalt 1907 auf dem legendären Monte Verità begann, entwickelte sich für Hermann Hesse zu einer lebenslangen Faszination: 1919 siedelte er nach Montagnola im Tessin über und lebte dort bis zu seinem Tod 1962. Seiner Begeisterung für diese abwechslungsreiche Seen- und Berglandschaft mit ihren pittoresken Dörfern hat er in zahlreichen Erzählungen, Briefen und nicht zuletzt in seinen Aquarellen Ausdruck verliehen.

Zehn Spaziergänge führen den Leser auf die Spuren Hesses.
insel taschenbuch 3609
ISBN: 978-3-458-35309-6 - Preis: 21,70 CHF , 293 Seiten

Grundlegende Biografie über die Puppenmacherin Käthe Kruse, auch über ihre Zeit auf dem Monte Verità. Es wird klar, dass die Aussteiger um die Brüder Gräser ihr  Anstoss und  Möglichkeit zu Selbstfindung und Entfaltung ihrer kreativen Fähigkeiten gaben.







Sachbuch, 464 Seiten, zahlr. Abb., gebunden, Preis: € 26,90[D], € 27,70 [A], CHF 45,50

Osburg Verlag, Berlin



Frank Milautzcki
Reinhard Goering - ein Unbekannter auf dem Berg der Wahrheit

54 Seiten, 10 Abb., € 7.80, Verlag Proberaum 3, Trennfurter Straße 14, 63911 Klingenberg. E-mail: wuestenschiff@t-online.de
Rezension


PIONIERE, POETEN, PROFESSOREN
Eranos und der Monte Verità in der Zivilisationsgeschichte des 20. Jahrhunderts

Ulrike Voswinckel

Freie Liebe und Anarchie

Schwabing - Monte Verità Entwürfe gegen das etablierte Leben











184 S., Paperback

Verlag
Allitera 2009



Ulrike Vosswinkel

Die Autorin Ulrike Voswinkel

Leseprobe (PDF)

Die Bremer Sonderausstellung "1001 Nacht - Wege ins Paradies"Die Bremer Sonderausstellung

"1001 Nacht - Wege ins Paradies"

von 2006/7
über paradiesische Gärten, Schöpfungsmythen und Sozialutopien enthält auch eine Darstellung des Monte Verità mit Bildern von Gusto Gräser.

Im Katalog  sind viele seltene Bilder in hervorragender Qualität . Mit Kapiteln über den Monte Verità und dessen Ableger auf Kabakon in der Südsee . 211 Seiten


Näheres in www.uebersee-museum.de

Philipp Blom
Der taumelnde Kontinent / The Vertigo Years
Europa / Europe 1900 - 1914
  • Konsumismus, Angst vor Überfremdung, Kampf der Frau um ihre Rechte, Burn-out des Mittelstandes, Genetik: Die großen Fragen des Jahres 2009 versetzten schon 1909 die Europäer in einen Taumel.
  • Cultural, economic and political life before the First World War. This was a time in which old certainties broke down and many people lost their bearings. At the heart of this vibrant Europe, was a contradiction that would cause its collapse: the new, modern world of mass production, urban life, technological warfare and a rapidly growing working class that was still ruled by men who preferred the image of dashing cavalry officers to the prosaic slaughter of the machine gun, and national mythology to political cohesion and democracy.
Hanser, 536 Seiten, 86 Schwarz-Weiß-Bilder, acht Seiten farbiger Bildteil
Erschienen 2009, ISBN 978-3-446-23292-1

English: Blom, Philipp: The Vertigo Years. Change and Culture in the West, 1900-1914. Weidenfeld & Nicolson, London 2008. p. 202f.

Editions de l'Université de Bruxelles

Wolfgang Wackernagel
MYSTIQUE, AVANTGARDE ET MARGINALITÉ DANS LE SILLAGE DU MONTE VERITÀ


In: Mystique: la passion de l’Un, de l’Antiquité à nos jours
Edité par Alain Dierkens et Bénoit Beyer de Ryke. Éditions de l'Université de Bruxelles. Problèmes de l'histoire des religions, tome XV. Bruxelles 2005, S. 175-186. Sieben Fotos von Gräser und Monte Verità nach S. 160

Hans Bergel

Wegkreuzungen. Dreizehn Lebensbilder
 
Hans Bergel hat große Bücher geschrieben, und er hat liebenswerte Bücher geschrieben. Neben das Riesenepos „Die Wiederkehr der Wölfe“ von 2006, das ich in der Nachbarschaft von Tolstois „Krieg und Frieden“ sehe, stellte er jetzt die „Wegkreuzungen. Dreizehn Lebensbilder“. Das Buch nahm mich durch das angenehme Format und die Eleganz der Aufmachung sofort nach Erhalt schon vom Äußeren her gefangen.

 ... Die Charakterstudie über Deutschlands „lachenden Apostel“, den 1879 in Siebenbürgen geborenen Gustav Arthur Gräser, gerät ihm zum geistvollen Exkurs in die Kulturgeschichte Europas der vorletzten Jahrhundertwende. ...

Hans Bergel:   Wegkreuzungen:   Johannis Reeg Verlag, 176 Seiten
EUR 16,50 (+ Versandkosten), Buch bestellen »



 
Rythme et civilisation dans la pensée allemande autour de 1900

Thèse de Doctorat
Discipline : Etudes germaniques
Présentée par Olivier HANSE
UNIVERSITÉ RENNES 2 – HAUTE BRETAGNE
Unité de Recherche GRAAL JE 2314
Ecole Doctorale : Humanités et Sciences de l’Homme
Année de soutenance : 2007



Français


English


Deutsch



Autour de 1900 en Allemagne, l’ « arythmie » des individus est présentée par un certain nombre d’auteurs comme le symptôme d’une civilisation malade, qu’il faut à tout prix sauver du déclin. La disparition du rythme, constatée dans un grand nombre de disciplines, semble par ailleurs accuser le triomphe d’une vision matérialiste et « microscopique » du monde, qui rend l’homme aveugle aux miracles du vivant, tandis que dans les écoles et dans les universités s’impose un modèle de formation utilitariste, qui privilégie les savoirs techniques au détriment de l’intuition, de l’esprit de synthèse et de la créativité. Parallèlement à ce diagnostic, le même concept de rythme, que l’on suppose avoir joué, à l’origine, un grand rôle dans la socialisation de l’être humain et dans le développement de la culture, se retrouve au centre de projets utopiques fondés sur la gymnastique et la danse, qui visent à retransformer un corps social « mécanisé » et « disloqué » en une communauté saine et fraternelle. Par-delà les conflits de terminologie et de méthode qui opposent les différents représentants du « mouvement du rythme », cette étude tente d’éclairer les motivations individuelles et collectives de ce discours, de faire ressortir les mécanismes psychosociaux qui le traversent, ainsi que les causes de son succès, tout en le replaçant dans le contexte historique, social et culturel qui lui a donné naissance.
Around 1900 in Germany, people’s “arrhythmia” was presented by a certain number of authors as the symptom of a sick civilisation that absolutely needed to be saved from decline. The disappearance of rhythm observed in a large number of fields seemed moreover to affirm the triumph of a materialistic and “microscopic” vision of the world which blinded man to the miracles of life, while in schools and universities a model of utilitarian tuition was being asserted that favoured technical knowledge to the prejudice of intuition, sense of synthesis and creativity. Concurrently to this diagnosis, the same conception of rhythm that is supposed to have initially played a great role in the socialization of mankind and in the development of culture, is to be found at the heart of utopian undertakings based on gymnastics and dance aimed at retransforming a “mechanised” and “dislocated” social body into a healthy and fraternal community. Beyond conflicts of terminology and method opposing different representatives of the “rhythm movement”, this study endeavours to enlighten individual and collective motivations of this discourse, to bring out the psychosocial mechanisms that traverse it, as well as the reasons for its success, while repositioning it in the historical, social and cultural context that engendered it.


"Hauptziel dieser Arbeit ist es, die Grundlagen des Rhythmus-Diskurses in den Jahren 1880-1925 aufzudecken und im Sinne einer 'Sozialgeschichte der Ideen' herauszuarbeiten, inwiefern er gesellschaftliche Sachverhalte widerspiegelt bzw. durch den kulturellen und sozialgeschichtlichen Zusammenhang seiner Entstehung und Verbreitung beleuchtet werden kann. Der 'Rhythmus' soll dabei nicht auf eine bestimmte Definition reduziert werden, sondern es soll vielmehr begriffsgeschichtlich gezeigt werden, inwiefern er über seine primäre Bezeichnungsfunktion hinaus 'kommunikatives Eigengewicht' gewinnt und seine konkrete Verwendung, so vielfältig sie auch sein mag, die Ängste und Hoffnungen einer bestimmten sozialen Schicht artikuliert."


Claudio Rossetti - Raggi die Cultura - A Spectrum of Culture

Claudio Rossetti, von 2002 bis 2011 Direktor der Fondazione Monte Verità setzte während dieser Zeit viele Ideen und Visionen um, die er im Buch “Raggi di cultura – A Spectrum of Culture” festhält: 120 Seiten und viele Fotografien ermöglichen einen Einblick in die kulturellen Ereignisse. Erhältlich ist das zweisprachige Buch (Italienisch und Englisch) für CHF 20.- beim Centro Monte Verità (Tel .   091  785  40  40,   E-Mail info@monteverita.org). Der Erlös geht an das “Forum Diritti Umani”.

    


Luschner in "Raggi di Cultura - A Spectrum of Culture":





‚Die deutsche Seele’

von Thea Dorn und Richard Wagner. Albrecht Knaus Verlag, München 2011. 560 Seiten, viele Abbildungen. € 26.99

 Aus dem Vorwort:

„Wir machen uns keine Sorgen, dass Deutschland sich abschafft. Wir sehen nur, dass es sich herunterwirtschaftet. Sein Gedächtnis verliert. Die einen haben die deutsche Scham, die keiner ablegen kann, der diesem Land entstammt, zum Schuldpanzer verhärtet, hinter dem sie sich verschanzen. Die Verbrechen des Nationalsozialismus sind ihnen weniger Schmach und Schmerz als der Beweis, dass alles Deutsche mit der Wurzel ausgerissen gehört. Die anderen tummeln sich in dem Kahlschlag, den die wohl-meinenden Nashörner angerichtet haben. Ihnen fehlt nichts, solange der Fernseher läuft und im Kühlschrank genügend Bier steht. Und dennoch spüren wir ein wachsendes Deutschlandsehnen.“

Ein wichtiges Buch! Hier folgen einige Auszüge, die Diefenbach und Gräser betreffen. Die Verfasser sind allerdings sehr im Irrtum, wenn sie glauben, der Monte Verità habe nicht mehr als Hüllenlosigkeit zu bieten gehabt. In Wirklichkeit erlebten hier die Emigranten aus Alteuropa – Reformer,  Dichter und Künstler –  eine „Revolution der Seele“, eine Ausweitung und Befreiung nicht der deutschen Seele allein, aber gerade auch der deutschen, hin zu einem weltumgreifenden, menschheitumfassenden, anationalen, kosmopolitischen „Reich der Seele“, das Indien und China, Russland und Amerika genauso in sich schloss wie die besten deutschen Traditionen. „Es gab hier einfach alles, was im übrigen Europa nicht existieren konnte, verboten wurde, die Menschen nicht zu leben wagen konnten. Hier wurde es versucht; vorgelebt, existierend, nicht bloß theoretisch angeschaut“, schrieb damals der Dramatiker Reinhard Goering. „Entschieden, man war ja jenseits von Europa.“ Und ein anderer Gast und Gräserfreund, Hermann Hesse: „Hier war Liebe und Seele, hier lebte das Märchen und der Traum“.

„Schick“ war das Leben dieser Aussteiger-Siedler nicht im geringsten, vielmehr härteste Realität: Arbeit und Hunger, Kampf und Gefahr. Nicht Wenige sind daran zerbrochen, starben durch Selbstmord oder im Irrenhaus. Erst im ahnungslosen Nachschmecken des Feuilletons wurde daraus ein „schicker Mythos“.

   

Aufrufe von Gusto Gräser, um 1914

Raus! Raus aus den verpesteten Städten! Raus aus den engen Gassen! Raus aus dem „stahlharten Gehäuse“ von Bürokratie und Industrie, von Technik und Geldwirtschaft! …

Rousseau ist seit über hundert Jahren tot – doch nie und nirgends fíndet sein Ruf „Zurück zur Natur!“ ein kräftigeres Echo als im deutschsprachigen Raum an der Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Am wörtlichsten nehmen das große anti-zivilisatorische „Raus!“ jene, die glauben, die Kluft zwischen Leib und Seele, zwischen Kosmos und Mensch, zwischen Reich und Arm schließen zu können, indem sie die Hüllen fallen lassen.

Der erste Nudist aus Überzeugung ist der Maler Karl Wilhelm Diefenbach. Seine Konversion zum Lebensreform-Glauben geschieht in den 1870er Jahren: Nach einer Typhus-Erkrankung muss er operiert werden, sein rechter Arm bleibt verkrüppelt. Diefenbach ist überzeugt, Naturheilkunde und fleischlose Kost hätten ihn kuriert, weshalb er zum Verkünder einer vegetarisch-naturnahen Lebensweise wird. Barfuß, mit wildem Haarwuchs und in eine Kutte gekleidet wandelt er durch München und predigt gegen den „Verzehr von Tierfetzen“. Obwohl man im Schwabing jener Jahre esoterische Exzentriker gewohnt ist, kommt es zu regelmäßigen Zusammenstößen zwischen dem „Kohlrabiapostel“ und der Obrigkeit. 1887 zieht sich Diefenbach nach Höllriegelskreuth ins Isartal zurück – und gründet dort in einem stillgelegten Steinbruch die erste Kommune, in der nach seinen Vorstellungen gelebt werden darf bzw. muss. Der Aussteiger entpuppt sich – wie manch einer nach ihm - als autoritärer Guru: Fleisch, Tabak, Alkohol, Privatbesitz und bürgerliche Ehe sind tabu, der Meister bestimmt, wer wann mit wem in welcher Weise verkehren darf oder auch nicht. Gemeinsam wird ein Körperkult zelebriert, der auf „Licht, Luft, Sonne, Nacktheit und Beschwingtheit“ fußt.

Weltanschaulich nicht weniger aufgeladen, aber deutlich mondäner gibt sich die Künstler-Kolonie „Monte Verità“, die 1900 auf einem Hügel oberhalb des schweizerischen Ascona u. a. von Gusto Gräser gegründet wird. Seine ersten Erfahrungen mit alternativem Leben hat der siebenbürgische Dichter bei Diefenbach gesammelt. Der Friede zwischen Pazifisten und Anarchisten, Nudisten und Ausdruckstänzerinnen, Anthroposophen und Psychoanalytikern, Veganern und Vegetariern ist zwar stets ein wackliger, dennoch existiert die Kolonie in ihrer ursprünglichen Form bis 1920. (Und kann heute noch als Hotel/Museum/Konferenzcenter besucht werden.) Prominente Gäste wie der dadaistische Künstler Hans Arp, der Philosoph Ernst Bloch oder die Schriftsteller Gerhart Hauptmann und Hermann  Hesse machen den „Wahrheits-Berg“ zum radikal schicken Mythos.

Aus Thea Dorn, Richard Wagner: Die deutsche Seele, S. 153-155

Siedlung in der Schweiz

Kapitel:

Monte Verità, Freidorf BL, Wasserhaus, Werkbundsiedlung Neubühl, Pantli, Cité du Lignon, Gurten-Gartenstadt.




Künstlermuseum

Kapitel:

Monte Verità, Städtische Galerie im Lenbachhaus, Kügelgenhaus - Museum der Dresdner Romantik, Altes Rathaus - Städtische Galerie für moderne Kunst, Kunstmuseum Pablo Picasso Münster, Liebermann-Villa, Albrecht-Dürer-Haus, Magritte Museum, René Magritte Museum, Liste von Künstlermuseen, Künstlerkolonie Worpswede, Sir John Soane's Museum, Museum Het Rembrandthuis, Käthe-Kollwitz-Museum, Villa Stuck, Rubenshaus, Josef-Hegenbarth-Archiv, Wilhelm Busch - Deutsches Museum für Karikatur und Zeichenkunst, Künstlermuseum Beckers Böll, Otto Dill, James-Ensor-Haus, Horst-Janssen-Museum, Max-Ernst-Museum, Münter-Haus, Leonhardi-Museum, August-Macke-Haus, Georg-Kolbe-Museum, Franz Marc Museum, Marfa, Ernst Barlach Museum Ratzeburg, Fundació Joan Miró, Overbeck-Museum, Musée Rodin, Frans-Hals-Museum, Purrmann-Haus, Ernst-Barlach-Haus, Antoine-Wiertz-Museum, Braith-Mali-Museum, Ernst-Barlach-Museum Wedel, Paula Modersohn-Becker Museum, Feuerbachhaus, Haus und Garten Claude Monet, Museum Stangenberg Merck, Musée Picasso Antibes, Künstlermuseum Heikendorf, Haus Paula Becker, Museum Lothar Fischer, Constantin Meunier Museum, Museum Künstlerkolonie Darmstadt, Walchensee-Museum, Museu Picasso, Wilhelm-Morgner-Haus, Lettl-Atrium, Teatre-Museu Dalí, Schilling-Museum, Günter-Grass-Haus, Jan-Matejko-Haus, Mucha-Museum, Rungehaus, Otto-Pankok-Museum, Ernst-Barlach-Stiftung.

Auszug (aus beiden Büchern):

Der Monte Verità (dt. Wahrheitsberg) ist ein Hügel über Ascona, im Kanton Tessin, Schweiz, der in den ersten beiden Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts der Sitz einer lebensreformerischen Künstlerkolonie war, die heute als eine der Wiegen der Alternativbewegung gilt. In ihr sammelte sich der Widerstand gegen die patriarchale militaristische Kultur und Gesellschaft der Zeit. Monte Verità wurde ein Zentrum neuer Bewegungen: Lebensreform, Pazifismus, Anarchismus, Theosophie, Anthroposophie, OTO, Psychoanalyse, östliche Weisheit, Ausdruckstanz. Zugleich war der Monte Verità eine Zitadelle des politischen Widerstands gegen die autoritären und chauvinistischen Regime des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts. So war der Kanton Tessin im 19. Jahrhundert unter anderem Anlaufpunkt verschiedener russischer Intellektueller, speziell bedeutender Anarchisten. Neben Graf Pjotr Alexejewitsch Kropotkin (1842-1921) hielt sich in den Jahren 1873/'74 Michail Bakunin (1814-1876) in Locarno-Minusio und Lugano, also in direkter Nähe zu Ascona, auf. Auch nach der Gründung des Sanatoriums Monte Verità 1900 blieben Anarchisten und Pazifisten Gäste auf dem Berg. Als Beispiel sei hier nur auf Erich Mühsam verwiesen. Der politische Aktivist und Antimilitarist befreundete sich während seiner Aufenthalte zwischen 1904 und 1908 mit dem Siedler Gusto Gräser. Vor und während des Ersten Weltkriegs sammelten sich dort die Pazifisten, Verweigerer, Emigranten und Flüchtlinge aus den kriegführenden Staaten: so Hans Arp, Hugo Ball, Ernst Bloch, Hermann Hesse, Ernst Toller und viele andere. Durch Hermann Hesse, der seinen Freund, den Mitgründer Gusto Gräser, in den Meistergestalten seiner Dichtungen verewigte, durch Gerhart Hauptmann, Bruno Goetz, Reinhard Goering, Emil Szittya und andere, vor allem aber durch die Person und das Werk von Gusto Gräser selbst, wurde der Berg zu einem Mythos. Casa AnattaGründer dieser Kolonie waren die Brüder Karl (1875-1920) und Gustav Arthur Gräser (1879-1958) --> weiterlesen (Wikipedia)
Verlag: General Books, 2011
36 Seiten, 228 mm x 154 mm x 2 mm,
ISBN-13: 9781159328368, ISBN-10: 1159328366, Best.Nr.: 31622083

60 Seiten, 246mm x 189mm x 3mm,
ISBN-13: 9781159099428, ISBN-10: 1159099421, Best.Nr.: 31611337

Belletristik:
Robert Hültner: Inspektor Kajetan und die Betrüger
Samir Girgis: Jakob und der Berg der Wahrheit




Film:
Gusto Gräser:
Der Eremit vom Monte Verità (1879-1958) / L'eremita del Monte Verità (1879-1958)

Ein Film von / Un film da Christoph Kühn. Titanicfilm 2006, ca. 48 Minuten / minute

Kann bei titanicfilm "at" bluewin.ch bestellt werden. E-Mail-Adresse bitte abtippen.

Si può ordinare da titanicfilm "at" bluewin.ch. Scriva l'indirizzo.


Film documentario sulla figura di Gusto Gräser "L'eremita del Monte Verità" girato nel 2006 dal regista svizzero Christoph Kühn. Il documentario ripercorre la vita di questo eremita, visionario, pacifista e fondatore della comunità di Monte Verità. Per l'occasione la Televisione Svizzera TSI ha prodotto il doppiaggio in lingua italiana.

Nach einer göttlichen Eingebung verbrannte der noch junge, bereits erfolgreiche Maler Gustav Arthur Gräser aus Siebenbürgen seine Werke und wurde zu dem glühenden Naturverehrer Gusto Gräser. Fernab der Städte mit ihren zivilisatorischen Auswüchsen gründete er mit anderen Aussteigern um die Jahrhundertwende in der Südschweiz die Landkommune Monte Verità oberhalb Asconas, deren legendärer Ruf weit über die Landesgrenze drang und Neugierige aus allen Ländern anlockte.

Damit beginnt die bewegte Geschichte des Wanderdichters und „barfüssigen Propheten“ Gusto Gräser (1879), in dessen Leben sich alle wichtigen sozialen, kulturellen und politischen Strömungen des 20. Jahrhunderts treffen: Gräser war Vegetarier und Kriegsgegner, Vordenker einer neuen Menschheit ohne Herr und Knecht und Zerstörung der Natur, Ikone mehrerer Jugendbewegungen und Leitfigur neugegründeter Parteien, die von heute aus gesehen als Vorläufer der Grünen gelten.

Einer von Gräsers Verehrern war Hermann Hesse, der seinen Freund und Meister in dem Bestseller DEMIAN als Verheisser eines kommenden irdischen Paradieses porträtierte und ihn damit für die Nachwelt unsterblich machte.

1958 starb Gräser vereinsamt in seiner Dachkammer in München, ohne eine einzige Zeile seines grossen Werkes gedruckt zu sehen.

Im Film von Christoph Kühn zeichnen Freunde und Familienmitglieder den Weg dieses unbeugsamen Aussenseiters nach, der zu Unrecht in Vergessenheit geraten ist. Gräsers Spruchbilder, reiches Fotomaterial und Ausschnitte aus seinem poetischen Werk runden dieses berührende Portrait eines „Lao-tse des Westens“ ab.


Film:
Wo sind wir mit dem Sozialstaat gelandet ?
Leben am Rand der Gesellschaft


Ein Film von Laura und Ingo Wilkenshoff. Aufruf zum kulturellen Neuanfang.

Der Film zeigt die gesellschaftliche Entwicklung in den letzten 150 Jahren an Hand der Entstehung der Wohnungslosenhilfe und der Gründung des Sozialstaates. Er gibt Einblicke in die Vagabundenkultur der letzten 150 Jahre, von Peter Hille bis zu Charlie Chaplin, den  Anarchisten und der Entstehung der Arbeiterbewegug. Er zeigt die Gandhi-Bewegung im Deutschland der 20er Jahre und den Vagabundenkongress mit Gusto Gräser, dem Guru Herman Hesses. Es ist auch eine Diskussion über soziale Ausgrenzung, Vermögensumverteilung und den Bruch durch die Gesellschaft, Finanzkrise, Harz4, vererbte Chancenlosigkeit und Bildungsdefizite. Die sozialen Organisationen beklagen den Rückzug des Staates aus dem Sozialen und die Abkehr vom Grundgesetz.

Die Premiere fand am 17.12.2010 im Big Buttinsky, Osnabrück statt.



DVD hier erhältlich: 10 Euro + Porto. Einfach eine Email mit Lieferadresse an freie_kuenstler@hotmail.com schicken. Per Nachnahme bezahlen.


  Jawohl, jawohl, wir Stromer, wir strömen, dass es braust,
durch Winter und durch Sommer, nur frischer, freiher, frommer,
weil Euer Sumpf uns graust,
weil sonst, Ihr Kummerhöcker, Euch nichts zur Sonne lockt
und Ihr wie Haubenstöcker, wie krumme Sündenböcker
noch ganz in Staat verstockt!
Wohlauf, Ihr Praven, Guten, mit uns zur Flamme fluten,
so wohnen wir mit Euch, so blüht
Urheimatreich!








Wohin des Wegs? – Wohin? O mein –

 hinein, Geselle, nur hinein!
In meinem Auge hab ich nichts als in dem Glanz des jungen Lichts
treu meines Wegs zu schreiten –
mit all dem Grünen, all dem Blühn, so zieh ich Tritt um Tritt dahin
und frag nach keinen Weiten.
Komm mit auch Du statt immerzu nach Zielen auszuschauen.
Wohin hinaus? Im Erdenhaus blühn wonnigliche Auen.
Die Ziele hab ich all durchschaut –
erst hinter ihnen blüht und blaut
das Leben aller Weiten.
Komm, Du! Das Glücke hat nicht Stand,
wohlauf, und lass uns unverwandt
und treuer, guter Dingen
mit ihm ins Leben
springen!

 


Hei, so ein Stromer, alleweltdurchreisend,

durchwanderwohnend, wie die Sterne kreisend,
voll seelgen Schwungs, mit Welle, Wolk und Thau
fallwallend durch und durch ins ewge Blau –
mit dem Urstromer unser, der die Welt
in ihrer Schwerwucht Wunderschwebe hält,
wildstill durchblitzend sie von Pol zu Pol,
 durchströmend sie mit urgewaltgem Wohl,
Allvatermutter - hah –
Allsternenwohl !

*


Wandern, wohin? Wohinaus, wohinein?

Wandeln Allhier!
Das, Gesell, wird das Heitre sein!
*


  Weitere Filme:

Der größte Vogel kann nicht fliegen, Ascona

Film von Wilfried Schöller und Peter de Leuw.
(Hessischer Rundfunk, Wiesbaden?)
Gesendet am Mittwoch, 16.August 1978 in der ARD,
23.15 bis 0.15  


Monte Verità

Film von Harald Szeemann und Ludy Kessler.
45', TV Svizzera italiana, Lugano 1978


Jugend und Natur

Südwestfunk  Baden-Baden. Sprecherin Karin Howard,
Sendung des ARD am Sonntag, den 13.August 1978,
11.15 bis 12 Uhr


Zwischen Bakunin und Birchermüsli

RIAS Berlin, Blende 1, 1978


Laban's Dance Festival

Von Renzo Bottinelli. 1988 in RTSI
(Radiotelevisione Svizzera)  


Monte Verità

Von Henry Colomer. Fernsehfilm des Senders Arte.
Sendung am 10. 12. 1997, 20.45-21.50

Monte Verità“ heißt ein Dokumentarfilm von Henry Colomer über eine Aussteigerkolonie der radikalökologischen Art: Auch zu Beginn dieses Jahrhunderts schon wollten die Freunde der Natur dem Lärm und dem Dreck der Großstadt entfliehen, den Wäldern und Wiesen Tag und Nacht verbunden sein, den Körper der Sonne darbieten, ohne die Öffentlichkeit zu erregen, barfuß über die Moose gehen und zwischen den Bäumen tanzen. Um ein mehr oder weniger phantastisches Paradies auf Erden aufbauen zu können, ließ sich eine Gruppe der in Deutschland entstandenen Bewegung, die sich den neuen Lebensformen verschrieben hatte, auf einem Hügel oberhalb von Ascona in der italienischsprachigen Schweiz nieder. In nur wenigen Jahren wurde der „Berg der Wahrheit“ im Tessin zu einem Zentrum für europäische Schriftsteller, Tänzer und Musiker. Redéfinir les conditions du bonheur sur terre, fuir les grandes villes, la misère, la pollution et tout reprendre à partir de zéro, tel est le programme d'une poignée de colons qui s'installent au début du siècle sur une petite colline de la Suisse italienne, Monte Verità, où ils fondent une colonie utopique. Anarchistes, nudistes, végétariens, ils sont l`'avantgarde d'un réseau qui s'est développé en Allemagne sous le nom de "mouvement de réforme de la vie". En quelques ans Monte Verità devient un modèle de vie alternative, qui attire les plus grands noms de l'intelligentsia européenne: peintres, hommes politiques, écrivains, danseurs et musiciens passent un jour ou l'autre à Monte Verità. Parmi eux: Erich Mühsam, anarchiste en première ligne au moment de la révolte spartakiste de 1918, Rudolph von Laban, choréographe et rénovateur de la danse moderne, Otto Gross, psychanalyste et pionier de la libération sexuelle et enfin Gusto Gräser, "poète aux pieds nus", écrivain inspirateur et modèle de tous les vagabonds de Hermann Hesse. Violentes, contrastées, les destinées de ces quatre révoltés font apparaître Monte Verità comme un laboratoire où se sont articulés les thèmes de la révolte et du retour aux sources. Ils ont en commun d'avoir séjourné à Monte Verità en même temps que les fondateurs et surtout d'avoir assumé une dimension prophétique représentative de la colonie.


Monte Verità

Kulturfilme von Werner Weick
RSI, Schweiz, gezeigt im Centro Culturale Monte Verità,
Dezember 2000


Il Monte di Hetty

Dokumentarfilm von Theo Buvoli und Alfio De Paoli
über den Monte Verità und Gusto Gräser
RSI, Schweiz, 2. Nov. 2009, 21:00


Vägen från Monte Verità

En dokumentärfilm
Vilda Bomben Film AB
Schweden 2010


Mary Wigman. Die Seele des Tanzes Von Christof Debler und Norbert Buse
Arte, Sonntag, 24.07.11, 11:10 - 12:00
Früher am 23., 26. und 29. Juni 2008

In der Tanzkunst ist ihr Stil bis heute lebendig: Mary Wigman - Tänzerin und Choreographin. Das Porträt zeigt ihre berühmtesten Tänzen sucht Stationen ihres Lebens von Hellerau bis zum Monte Verità auf und lässt Choreographen zu Wort kommen.
Es war Anfang der 30er Jahre, als der Stern der Mary Wigman auch in Amerika aufging. Ihre ersten Auftritte in der neuen Welt waren durch eine glänzende PR vorbereitet und die Säle ausverkauft. Denn auch in Amerika wollte man wissen, was es auf sich hatte mit der neuen Bühnensensation aus Deutschland. In jedem Fall war sie für das Publikum gewöhnungsbedürftig, denn Mary Wigman tanzte alleine, mit nackten Füßen und nur von ein paar Trommelrhythmen begleitet. Ihr Gastspiel war dennoch ein sensationeller Erfolg. Die amerikanische Presse nennt sie die "Hohepriesterin" des "German Dance". Mit 44 Jahren hat es "die Wigman" endlich geschafft: Sie ist die erste deutsche Choreographin und Tänzerin mit Weltgeltung.
Das verdankte sie neben ihrer ungewohnten Art zu tanzen auch ihrem unwiderstehlichen Charisma und ihrer bezwingenden Bühnenpräsenz. "Ich lebte wie in einem Taumel. Es schien, als ob alle Journalisten des Landes auf mich einstürmen würden. Es gab Tage, an denen ich aufwachte und fürchtete, einen Fotografen unter meinem Bett zu finden", schrieb sie in ihr Tagebuch. Und dabei war es noch gar nicht lange her, dass sie in Deutschland noch in leeren Theatern vor nur zwei Familienangehörigen auftreten musste.
Der Einfluss der Mary Wigman auf die Entwicklung des modernen Tanzes sollte gewaltig werden. Überall beruft man sich auf sie, wenn man die Wege des etablierten klassischen Tanzes verlassen will. Hanya Holm bringt den Ausdruckstanz endgültig nach Amerika, indem sie die erste Wigman-Schule in New York eröffnet. In Asien wird ihr Schüler Takaya Eguchi zum Lehrer von Kazuo Ohno. Und in Deutschland entsteht das "Tanztheater", das ohne den Einfluss der Wigman nicht vorstellbar ist. Dabei war ihre Erfolgszeit nur kurz. Die Nazis ließen sie bei der Eröffnung der olympischen Spiele die Massen choreografieren, später galt aber auch sie als Vertreterin der "entarteten Kunst". Dies bedeutete das Ende ihrer Karriere. Nach dem Krieg wirkte ihre expressive Tanzform schon nicht mehr zeitgemäß.
Aber wie konnte Mary Wigman werden, was sie wurde? Der Film zeigt den Weg der Tochter eines Fahrradhändlers aus Hannover, die sich auf die Suche nach einer eigenen körperlichen Ausdrucksform macht und dabei den Tanz revolutioniert. Er zeigt die prägenden Stationen ihres Lebens, von Hellerau bis zum Monte Verità. Die Dokumentation bietet Ausschnitte aus ihren berühmtesten Tänzen, unter anderem dem "Hexentanz" und dem Zyklus "Schwingende Landschaft" sowie aus einer zeitgenössischen Hommage von Susanne Linke an Mary Wigman mit dem Titel "Wandlung". Auch wenn Wigman-Tänze heute nicht mehr zum Repertoire der Tanzkompagnien gehören, so sieht man doch, wie sich die unterschiedlichsten Choreografen, von Murray Lewis über Susanne Linke bis zu Sasha Waltz, auf sie berufen.






Videos:
Videodokumentation
Monte Verità:
L'utopie d'un nouvel age / Utopien einer neuen Zeit
Ausdruckstanz, Frankreich 1996
Dauer / duration: 53',  Band / tape: 880

Choreographie / choreography: Rudolf Laban, Mary Wigman
Regie / direction: Henry Colomer
Tanz / dancers: Rudolf Laban, Mary Wigman
Musik / music: Cécile LePrado
Produktion / production: AMIP; La Sept/Arte; Pathé Télévision; Periplus Ltd.; TSI Televizione Svizzera Italiana
 

Gräsertänze von 2007
Danza delle erbe
( Kräutertanz )

Ysengarda
( Hexentanz)
Andere Videos (nachfragen):



Ton:

Audio CD von Eveline Hasler

Die Felshöhle des jungen Hermann Hesse, 1 Audio-CD
Der unbekannte Hesse - "Der Dichter und sein Guru" / 19. Januar 2003



Eveline Hasler, die im Tessin lebende Schriftstellerin, kennt die Höhle in ihrer Nähe. Sie ist keine Fiktion. Genau wie auch Hesses Erlebnisse dort als Einsiedler keine Fiktion sind. Es ist das Kapitel aus seinem Leben, das bis heute das unbekannteste geblieben ist. Und dabei ist es eines der wichtigsten, die Hermann Hesse besser verstehen lassen. Die Erfahrungen in der Höhle in der Nähe des Monte Verità, in die er mehrere Male in seinem Leben zurückgekehrt war, sie erzählen die Begegnung und Freundschaft Hesses zum Naturmenschen Gusto Gräser. Hermann Müller beschreibt in seiner genialen Arbeit von 1972 "Der Dichter und sein Guru" wie Gräser das Motiv der Führergestalt in sämtlichen folgenden Werken Hesses wird - und mitunter so stark wie kaum die Figur des Demian begründet. Hesse selbst hatte diese "peinliche" Freundschaft mit dem Rohkostler und Tao Te King-Übersetzer oft geleugnet; zu bösartig waren die Reaktionen von Freunden darauf. Diese Arbeit Hermann Müllers nimmt Hasler für ihre Erzählung zur Grundlage. Sie entwirft verwoben mit Originaltexten Hesses ein feinsinnig psychologisches Portrait einer entscheidenden Existenzerfahrung. Wir hungern mit Hesse in der Felshöhle und erwachen mit ihm.

Radiosendung vom 16.11.1985
Bayerischer Rundfunk
Gusto Gräser
"Beruf Naturmensch"
Ein Porträt von Michael Skasa
Kann beim BR-Mitschnitt-Service bestellt werden


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Kabakon

Auf der Insel Kabakon wirkte der Naturschwärmer August Engelhardt, der dort einen „Sonnenorden“ gründete und für Naturkost und Nudismus eintrat. Die Plantagenbesitzerin Emma Forsayth, Tochter einer Samoanerin und eines amerikanischen Pflanzers, war offenbar von dem langhaarigen Deutschen angetan und stellte ihm das Land zur Verfügung. Dreißig Mitglieder soll Engelhardts „äquatoriale Siedlungsgemeinschaft“ in ihren besten Zeiten gehabt haben.

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