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Ausstellungen im 20. Jahrhundert über Gusto Gräser
(bis 2000)
 

 
1968 Ausstellung in der Monacensia-Abteilung der Münchner Stadtbibliothek, Oktober 1968 bis Januar 1969
Mit Dank an Richard Lemp      
 
 

 
1977 Ausstellung zu Gusto Gräser, Hermann Hesse und Max Bucherer auf Schloss Dätzingen bei Stuttgart im Juni 1977
Mit Dank an den Veranstalter Heinz E. Walter
 
 

 
1978
Mit der grossen Ausstellung von Harald Szeemann im Jahre 1978, auf dem Höhepunkt der Alternativbewegung, begann die Wiederentdeckung  des Monte Verità und damit auch seiner Mitbegründer Gusto und Karl Gräser.
Die Ausstellung machte Sensation. Sie begann in Ascona und wurde anschliessend in Zürich, Wien, Berlin und München gezeigt.

Hier das Plakat der Wiener Station:






Und:
"Im Tessin vergammelt Harald Szeemanns Erbe"
von Barbara Basting in der Basler Zeitung (baz),
2.9.2008
 

 
1981 Im Jahre 1981 wurde eine Dauerschau in der Casa Anatta auf dem Monte Verità  installiert. In ihr erhielt Gusto Gräser einen eigenen Raum mit seinem Ölbild 'Der Liebe Macht'.  Zur Zeit (2009) wird das Museum renoviert; es soll 2010 wieder eröffnet werden.

Die Casa Anatta      
 

 
1983
Harald Szeemann: Der Hang zum Gesamtkunstwerk. Europäische Utopien seit 1800 (Zürich - Düsseldorf - Wien 1983)
Der für die Siedlungs- und Gemeinschaftsidee der Brüder Gräser grundlegende französische Sozialphilosoph Charles Fourier (1772-1837) nimmt hier ein eigenes Kapitel ein, ebenso wie der besonders für Gusto vorbildliche Amerikaner Henry David Thoreau (1817-1862) und der Ausdruckstanzpionier vom Monte Verità, Rudolf  von Laban (1875-1958).
 

 
1987 Während der baden-württembergischen Literaturtage von 1987 wurde in der Buchhandlung des Klosters Maulbronn eine Ausstellung über Gusto Gräser und Hermann Hesse gezeigt.
Hier das Begleitbuch zur Ausstellung, eine dokumentarische Biografie
Mit Dank an Günther Mahal und Klaus Krüger


 

 
1988 Gusto Gräser - Hermann Hesse - Monte Verità. Ausstellung im Jugendzentrum der Stadt Nürnberg, 1988
Mit Dank an Paul Gerhard Ahnert
 

 
1993
Die Ausstellung
"Süddeutsche Freiheit - Kunst der Revolution in München 1919"
im Münchner Lenbachhaus 1993/1994 behandelt erstmals, unter dem Titel "Lebensreform und Naturmythos", den Anteil der revolutionären Künstler an der "ökosozialistischen Bewegung"  des Monte Verità.
 

 
1999
Die Ausstellung
"Künstlerkolonien in Europa
Im Zeichen der Ebene und des Himmels"
im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg,

1999 und 2001/2002 stellte sowohl die Künstlerkolonie von Ascona vor, wie auch die von Grötzingen bei Karlsruhe, in der Gusto Gräser freundschaftlich verkehrte.
 

 
2000 100 Jahre Monte Verità

Jubiläumstagung mit Tanzvorführung und Kunstausstellung

Ascona, November 2000
 

 
2000 Die umfassende Ausstellung über Lebensreform auf der Darmstädter Mathildenhöhe, Ende 2000 bis Anfang 2001, war ein grosser Erfolg.

Sie bot auch eine Abteilung über den Monte Verità. Gusto Gräsers Ölgemälde 'Der Liebe Macht' eröffnete als das grundlegende Ideenbild der Lebensreform diese Schau. 
 

 
Weitere Ausstellungen zu Gusto Gräser und Monte Verità fanden in Ulm, Baden Baden, Basel und Barcelona ... statt.

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