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Hans Arp (1887 - 1966) |
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Arp im Ronco
dei fiori, Locarno Arp in Ascona Hans Arp hat
in den Jahren 1915 bis 1918 mehr als ein Jahr, also mehr als ein Viertel dieser
Zeit, auf dem Monte Verità verbracht. Ascona bedeutete für ihn die wesentliche
Wende in seiner künstlerischen Entwicklung. Nachdem er bis dahin geometrische
Figuren konstruiert hatte, findet er jetzt zu den Formen der Natur. Die
organische oder „biomorphe“ Phase beginnt, die für sein Werk bestimmend blieb. Im selben Jahr 1917 wandte ich mich vom Problem der Symmetrie bei
Holzschnitten und Stickereien ab. Kurze Zeit später fand ich die entscheidenden
Formen. In Ascona malte ich mit chinesischer Tusche zerbrochene Zweige,
Wurzeln, Gräser und Steine, die der See ans Ufer geworfen hatte. Schließlich
vereinfachte ich diese Formen und vereinte ihr Wesentliches in fließenden
Ovalen ... Es war der Anfang einer langen Reihe ...
Hans Arp Ein kurzer Arp reiste während
seiner ganzen Schweizer Zeit zwischen Zürich und dem Tessin hin und her. Sophie
Taeuber fand in Ascona Laban und seine Tänzerinnen wieder, Arp seine Freunde
Arthur Segal, Viking Eggeling, Alexej von Jawlensky sowie Otto und Adya van
Rees. ... In seinem Buch Into the Twenties
erzählt Walter Segal, Arthur Segals Sohn, daß Arp ein kleines Stückchen Land
erworben hatte, um Gemüse anzubauen.
Sophie und er waren vorübergehend Vegetarier und sympathisierten mit der
utopischen Gemeinde des Monte Verità.
Poley/Hancock Es kam der Sommer [1916]. Und ein kunstsinniger Architekt finanzierte
ihr und ihrer Freundin Katja Wulff eine Ferienreise nach Morcote am Luganer
See. … Der „Monte Verità“ war ihr eigentliches Ziel. Die Teilnahme an einem
Kurs der „Individualistischen Cooperative vom Monte Verità“ … Sophie und ihre
Hamburger Freundin … hatten sich für den Tanzkurs bei Rudolf von Laban
entschieden. Das war ein Grund, daß sie hierher kamen. Ein zweiter, kaum weniger wichtiger, war, daß sie hier die Dadaisten
aus Zürich trafen, vorab Hans Arp. … Sie diskutierten viel. Über Nietzsche,
Goethe, Konfuzius und die Sufi-Lehren der Derwische. Sie arbeiteten regelmäßig
gemeinsam im Garten, lebten vegetarisch, aßen das, was sie ernteten … Sie
tanzten barfuß auf dem Rasen, bewegten sich zwischen den Bäumen, um im direkten
Kontakt mit der Natur zu sein. … Frei sollten sie werden, befreit von
rationalen Hemmungen und Spannungen. … Die Rückkehr zum Elementaren, das war
ein Ziel, auch für Sophie Taeuber. … Gemeinsam fuhren sie im April [1917] nach
Ascona, den Sommer verbrachten sie einmal mehr am „Monte Verità“. … Schier
unerträglich schien dann die Hitze, der immer – auch in diesem Jahr – der große
Regen folgte. Ununterbrochen mehrere Tage lang, so daß die Nässe bis in das
Innere der Lufthütten eindrang, die nur für Schönwetter gebaut waren. Sophie
versuchte mit Linoleum die Hütte abzudichten und mit Pappe einen kleinen Ofen
zu heizen. Später bekamen sie ein wenig Petroleum für eine Lampe. Sie lebte
bescheiden wie die anderen, ernährte sich nach wie vor vegetarisch, aß Tomaten,
Butter und Eier, Produkte der hiesigen Gemeinschaft. Von ihrer Hütte aus
führte ein kleiner zugewachsener Weg in den Garten vom "Monte
Verità". Da "krieche ich jeden Morgen im Tanzkleide zu den
Stunden", schrieb Sophie an ihre Freundin Lisa von Ruckteschell. ...
Der „überwachsene kleine Weg“ führte und führt auch heute noch
von der Casa all’Angolo, dem damaligen Hause von Arthur Segal, über Stufen vorbei am Grundstück der Gebrüder Gräser,
hinauf in den Park des Monte Verità, wo Rudolf von Laban seine Tanzübungen
abhielt. Aufnahme von 2004 mit Nachkommen von Gusto Gräser und dem Verfasser. Sophie Taeuber war zum Tanzen auf den „Monte
Verità“ gekommen. Aber den Weg, den Rudolf von Laban beschritt, hin zu einer
Mystifizierung des Tanzes, konnte sie nicht mitgehen. … Selbst hier am
"Monte Verità" arbeitete sie emsig. Am 1. August 1917 schrieb sie an
ihre Freundin: „Die Perltasche ist zur Zeit fertig geworden unter großem
Stöhnen bei der Hitze, …“ Er (Arp) hatte immer viele neue Ideen. Auch
in diesem Sommer, in dem er auf einem seiner Spaziergänge plötzlich wieder die
Schönheit des Natürlichen entdeckte, der Zweige, der Gräser und Steine, die der
See ans Ufer geworfen hatte … Roswitha Mair Ascona am Lago Maggiore erschien
uns wirklich wie ein Ort auf einem anderen Stern. ... Wir waren im Paradies,
ohne es zu wissen. ... Eine
Künstlerkolonie hatte sich dort schon gebildet: Eggeling, Segal, Emil Ludwig,
Jawlensky mit seiner Marianne von Werefkin. Arp hatte eine Villa. Hugo Ball
hatte sich mit Emmy Hennings ebenfalls dorthin zurückgezogen, und Richter tat
es für vier Monate im Jahr. Claire Goll
Dada, Mystik, Natur
und Laotse Es
folgen einige Zitate zu den Anschauungen von Hans Arp und Hugo Ball während der
Zeit ihrer Monte Verità-Aufenthalte. Gefragt wird nach ihrer Verwandtschaft mit
den Anschauungen des Monte Verità und insbesondere Gusto Gräsers. Arp
setzte die Naturvorgänge über die Erscheinungen, da er die Natur als eine Kraft
idealisierte, die aus sich heraus moralisch und gesund ist. ... Bis zum Ende
seines Lebens wiederholte er ohne Unterlass, dass das Böse Resultat des
menschlichen Wahnsinns, der Selbstgefälligkeit und der Überbewertung von
Vernunft und Logik sei. ... Dieses Streben nach Vereinigung mit der Natur war
für Arp die zentrale Erfahrung des Dada. ... "dada
ist für den unsinn, was nicht blödsinn bedeutet. dada ist so sinnlos wie die
natur und das leben. dada ist für die natur und gegen die kunst, dada ist
unmittelbr wie die natur und will wie die natur jedem ding seinen eigentlichen
platz geben." ... Die Verwendung von
Ovalen war für ihn wesentlich. ... Wie Harriet Watts darlegte, hat das Oval
Bezug zum Kreis, der ein uraltes Sinnbild für das universelle Ganze ist, und zu
dem biologischen Bild der Zellteilung, dem ersten Schritt in der organischen
Entwicklung. Das Oval, Arps "Symbol für Metamorphose und körperliches
Werden", eignete sich als Form am besten, um sowohl Universalität als auch
Wandel gleichzeitig darzustellen. ... Indem
er diese Reliefs, Zeichnungen und Drucke schuf, suchte Arp Erlösung durch
Aussöhnung mit der natürlichen Ordnung der Dinge. ... Während
seines ganzen Lebens besass Arp wahrlich eine starke mystische Neigung zu
Philosophien, die das Göttliche in der Natur verkünden. Von seiner Kindheit an
bis ins hohe Alter las er Jakob Böhme, den Begründer der modernen westlichen
Tradition des religiösen Mystizismus aus dem 17. Jahrhundert. An den
Dada-Abenden, die 1917 veranstaltet wurden, las Arp aus Böhmes Aurora. ... Die Romantiker waren
zeitlebens Arps Lieblingsautoren ... Beeinflusst durch die Romantiker lehnte
Arp die Logik zugunsten eines intuitiven Verständnisses für die natürliche Welt
ab. ... Arp sah die Natur als ein Mittel ausserhalb der normalen Vernunft, um
zu wahrem Frieden und Verständigung zu gelangen: irrationale, ursprüngliche,
demütige Natur war ein Gegenpol zu exzessiver Vernunft und Stolz. ... In
den irdischen Formen hob er die Natur hervor als Norm für vollkommene geistige
Harmonie und akzeptierte das Fliessende und die Unregelmässigkeit als
permanente Voraussetzungen der allumfassenden Kraft der Natur. Arps Bemühen,
die Kunst auf geistige Ziele zu richten, bildete innerhalb des Züricher Dada
eine idealistische und optimistische Richtung.
(Poley/Hancock 65-67) Guenther Rimbach called the
mystic desire "the dominant part of Arp's personality". ... Hans Arp,
who did a series of illustrations for an edition of the Bhagavad
Gita in 1914, claimed that the Der
strahlende Glanz der mystischen Dichtungen zog uns an, in denen der Mensch von
Freuden und Leiden befreit wird. Es war der "unbekümmerte Grund", wie
Tauler ihn nannte, nachdem wir uns sehnten.
Huelsenbeck recorded that
Arp was especially attracted to the pre-Socratic philosophers and in Otto
Flake's roman à clé about Zurich Dada, Nein und Ja (No and Yes) (1920), the fictional Arp is
presented as a devotee of Jakob Boehme (1574-1624) and the Taoist sage Lao Tzu.
In the same novel, Puck (Hugo Ball) reads out Chapter XXIX of the Taoist
classic the Tao Te Ching (The Book of Virtue and the Way) to Lisbao (Tristan
Tzara) and Hans (Arp). (Sheppard 92-94) Genug
der Zitate! Nun - wie lautet denn der 29. Spruch des Laotse, wie beginnt er?
Wenn Ball aus der damals gängigen Übersetzung von Richard Wilhelm vorgelesen
hat, dann hätte er so gesprochen: Die Welt erobern und behandeln wollen,
ich habe erlebt, dass das misslingt. Die Welt ist ein geistiges Ding, das man nicht behandeln darf. Wer sie behandelt, verdirbt sie, wer sie festhalten will, verliert sie. ... Wenn
er aber aus Gräsers Nachdichtung vorgelesen hat, dann begann der Spruch so: Gemeinschaft mit Gesetzen leiten?
Nein, Kinder, nimmermehr! Gesetze zersetzen, Starrheit zerstört die Gemeinde. Gemeinschaftleib, wie unser Leib - er gedeiht, wenn die Glieder beschaffen dürfen, was Leibes Bedarf - was im Bund der Eingeweide erfühlt, und bei Herz und Hirn, dem geweihten Paare, erkannt wird, und immer neu erkannt. So kann leibhaftige Ordnung gedeihn. ... Es ist klar, wer hier das anarchische, das
antinomische Denken der Dadaisten ausspricht und anspricht. Im Unterschied zu
den nebelhaften Allgemeinheiten, wie die Übersetzung von Wilhelm sie darbietet,
gibt Gräser eine klare und konkrete politische Deutung, eine Deutung, die ganz
im Sinne von Ball gewesen sein muss, dem damals die Verbindung von Religion und
Revolution besonders am Herzen lag. The connection between mysticism and radical
politics exercised Ball for many years, and in 1918 he was mildly critical of
Arp for not making the same connection: „Begierig bin ich, neue Arbeiten von Arp zu sehen. Wenn er sich nur
überzeugen würde, dass die deutsche Mystik staatsfeindlich und antiprofan ist.“ So Sheppard (ebd.94). Gräsers Mystik war sicher staatsfeindlich,
zumindest staatskritisch, und seine Wiedergabe der Sprüche des weisen Chinesen
auch. Wie sollte, da Arp, Richter und Gräser auf dem Monte Verità zusammenwohnten,
da Mary Wigman sowohl mit Arp wie mit Gräser befreundet war (wenigstens das ist
überliefert!), wie sollte Gräsers Nachdichtung nicht in die Hände der Dadaisten
gelangt sein? Hier war doch einer, der aussprach, was sie bewegte, und der ein
Beispiel taoistischen und damit antinomistischen Lebens gab! Wenn Arp und
Sophie Taeuber in ihrer Lufthütte des Sanatoriums hausten (und sie haben
zwischen 1915 und 18 länger als ein Jahr sich dort aufgehalten), dann sahen sie
ständig zu ihren Füßen, unmittelbar angrenzend, das tiefer gelegene Grundstück
von Karl und Gusto Gräser.
Wie
sollten nicht seine acht Kinder in Kontakt gekommen sein mit den nebenan Wohnenden,
wie sollte nicht ein Gespräch über den Zaun stattgefunden haben zwischen den
Nachbarn - Bildhauer beide und Dichter und Kriegsfeinde? Die Arps konnten dem
Siebenbürger gar nicht aus dem Wege gehen, und sie wollten es wohl auch nicht,
sonst hätten sie sich nicht an diesem Platze angesiedelt. Ganz im Gegenteil:
sie haben offenbar seine Nähe gesucht und seiner Lebensart sich angenähert:
spartanisch lebend, vegetarisch sich ernährend, den eigenen Garten bearbeitend.
Und Laotse lesend, in seine Weisheit sich vertiefend. Sheppard
fällt auf, dass das Interesse für Mystik im allgemeinen und für Laotse im
besonderen eine Eigenheit von Dada Zürich ist. "As will have been noticed, the interest is not uniformly present:
it does not seem to characterize New York Dada or the work of Picabia or
Cologne Dada or Paris Dada to any great extent" (ebd. 98). Dagegen: The Eastern writers which held the profoundest and most consistent
significance for Dada were undoubtedly the Taoist sages Lao Tzu and Chuang Tzu.
There is, for example, a clear analogy between Dada's vision of reality as an
unending process and the Taoist concept of Tao (Way) which flows freely, mysteriously
and indifferently as the creative ground of all things. (Ebd. 105) Götz-Lothar
Darsow über die Gedankenwelt von Arp: 93 Die mittelalterliche und frühneuzeitliche
Mystik faszinierte die Zürcher Dadaisten während des Ersten Weltkriegs –
insbesondere Hans Arp. Diese Faszination hat tiefe Spuren in seinemn
künstlerischen Verfahren und damit im Werk hinterlassen. „Der strahlende Glanz
der mystischen Dichtung zog uns an“, erinnerte er sich später, „in denen der
Mensch von Freuden und Leiden befreit wird. Es war der ‚unverkümmerte Grund’,
wie Tauler ihn nannte, nach dem wir uns sehnten.“ … Das Geschehen-Lassen in einem quasi
jungfräulichen Zustand wurde als Voraussetzung für unkorrumpierte schöpferische
Arbeit gesucht. … Nietzsches Philosophie, insbesondere ‚Also
sprach Zarathustra’ scheint denn auch eine nicht unerhebliche Rolle zu spielen
bei der Fokussierung der Kategorie Zufall in Arps Verfahren. So verkündet
Zarathustra: „Wahrlich, ein Segnen ist es und kein Lästern, wenn ich lehre:
‚Über allen 94 Dingen
steht der Himmel Zufall, der Himmel Unschuld, der Himmel Ohngefähr, der Himmel
Übermut.“ Und er gibt die Parole aus: „Bei allem ist eins unmöglich –
Vernünftigkeit!“ Denn er fand „in allen Dingen: daß sie lieber noch auf den
Füßen des Zufalls – tanzen. / O
Himmel über mir, du Reiner! […] – und daß du mir ein Tanzboden bist für
göttliche Zufälle, dass du mir ein Göttertisch bist für göttliche Würfel und
Würfelspieler! – „ „Zufall“ ist für Arp die zentrale Kategorie
seines künstlerischen Verfahrens; „Unschuld“ sucht er als Befreiung von
historischem Ballast … In:
Kunstmuseum Basel (Hg.): Schwitters Arp. Basel 2004. Nietzsches
Zarathustra war ein Leitbild für die Monteveritani, mit Sicherheit für Gräser,
der selbst von Zeitgenossen als eine Verkörperung Zarathustras gesehen und
bezeichnet wurde. Man erinnere sich nur, welche Bedeutung Nietzsche-Zarathustra
für die mit Gräser befreundete Mary Wigman hatte: sie tanzte ihn! Hesse
schrieb, nachdem er um die Jahreswende 1918/19 Gräsers TAO-Dichtung erhalten hatte,
die bekennerische Flugschrift ‚Zarathustras Wiederkehr’.
Er meinte damit die Wiederkehr Gräsers nach Deutschland. Kurz:
Nietzsches Zarathustra-Buch war, neben Laotse, der Gita und den deutschen
Mystikern, eine der „Bibeln“ auf dem Monte Verità. Und ein Arp kam und schuf
aus dem Himmel Zufall, dem Himmel Ohngefähr, dem Himmel Übermut. Dieser
Spielmut, die Chaostiefe der Mystik und die organische Rundheit – Ovalität –
der Natur: sie machen die Grundstruktur seines Werks und seines Wesens aus. Im
Praktischen und Konkreten noch eindrücklicher muss aber für Arp die Maschinenfeindschaft
von Gräser gewesen sein, sein Kampf gegen die „Zukopfgestiegenheit“ unserer
Kultur, seine radikale Verwerfung dieser Kultur überhaupt. Man könnte auf
Gräser beziehen oder von Gräser herleiten, als eine Variation seines Dichtens
und Denkens, was bei Arp so lautet: „er ist gegen die maschinenzentauren … nur
fort fort aus dem land der zerhirner … gegen die maschinenbesessenheit … die
lügenuniversitäten … „ (in Poley/Hancock 31). Maschine
und Krieg – Gräser sieht sie zusammen in einem Gedicht, das er 1918
vervielfältigen ließ. Arp könnte es in der Hand gehabt haben: Kamerad, o Kamerad – mit Maschienen kampeln?
In der Totentanzparad an dem Mammonarchendraht als Kriegspuppe hampeln? Du auch?! – Ha, der schmerzt, der Dorn. – Hah ha, lache, lach, mein Zorn! … * Was, ihr Herren Hirnverbrannten, Reflektanten, Spekulanten …
Was – Wissen ist Macht? – Ja, im Totenreich, Ihr hirnvernarrtes Zwerggekreuch, im Wust des Bewussten befangen … * Dies ist der Mörder: Macht ist sein Stern – Unmacht,
das ist sein Zeichen. König ist er der Knechtleherrn, der geschäftigen Leichen. Hochverehrt braut er ganz commod mit Kultur allem Menschsein Tod. Bist auch Du sein devoter, untertänigster Toter? * Das „Kulturglück“, elend zahm, lass dressierten Mördern –
auf, solang noch glüht die Scham, als der Wildnis Bräutigam Edeles zu fördern! (Winke zur Genesung unsres Lebens, Ascona 1918) In solcher
Haltung und Gesinnung gingen Arp und Gräser zweifellos Seit an Seit.
Pforte zum Ronco dei fiori von Arp
Heute Sitz der Fondazione Taeuber-Arp Aufnahme
von Rainer Hüben
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