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| 2004 2007 |
Berlin 2011:
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Am 5. Mai 2007 fand auf dem Monte Verità von Ascona ein Gusto Gräser-Abend statt. Die Schriftstellerin Eveline Hasler las aus ihrer Erzählung ‚Die Felshöhle des jungen Hermann Hesse’. Christoph Kühn zeigte seinen Film ‚Der Eremit vom Monte Verità. Gusto Gräser’. Es folgte ein Podiumsgespräch mit Hermann Müller, der anschließend zwei neue Bücher vorstellte: die Gedichtsammlung ‚Erdsternzeit’, eine Auswahl aus dem Spätwerk von Gusto Gräser, und eine Ausgabe der Ascona-Texte des Dramatikers Reinhard Goering, herausgegeben von Frank Milautzcki. Kulinarischer Abschluss des Abends war ein Festbankett zu Ehren des Dichterpropheten. Die Veranstaltung war ein voller Erfolg. Der Saal überfüllt, die Leute saßen auf den Stufen. Ergriffene Zuhörer und Zuschauer, lebhafte und in die Tiefe gehende Aussprache. Vor mehr als hundert Jahren war Gräser von dem Sanatoriumsbesitzer Oedenkoven unter Anwendung von Gewalt hinausgeworfen worden. Am 5. Mai 2007 kehrte er in Bild und Wort in die heiligen Hallen des Berges zurück. Ein Zeichen dafür, dass dort ein neuer Wind weht. Unter dem neuen Geschäftsführer der Stiftung, Claudio Rossetti, entstand ein Teegarten in der Art der Zen-Klöster und ein japanisches Teehaus. Ein Friedenspfahl im Park, eine Schlange in bunter Keramik auf dem Rasen vor dem Haupthaus mit einem blütenförmigen Mandala als Abschluss erzeugen eine meditative Stimmung, eine Aura des Sprituellen. Verstärkt und noch erweitert wird dieser Eindruck durch eine neu erschienene vierbändige Monographie über den Monte Verità von Eberhard Mros, ein wahres Handbuch der einstigen Pioniersiedlung und des heutigen Kongresszentrums. Im Rahmen der kulturellen Reihe ‚Racconti al Monte’, in der bedeutende Persönlichkeiten des Berges vorgestellt werden, fand auch der Abend über Gusto Gräser statt.
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2004: Die Zukunft als Gegenwart? Spirituell-utopische Gemeinschaften: ihre Propheten, ihre Visionen Tagung auf dem Monte
Verità vom 11. bis 16. Juli 2004 Aus dem Programm: Ausgehend von der spirituell-utopischen Gemeinschaft des Monte Verità im frühen 20. Jahrhundert und von utopischen Entwürfen in der christlichen Tradition beschäftigen wir uns mit analogen Entwürfen und Gemeinschaften in der Gegenwart. … Öffnen spirituell-utopische Gemeinschaften Tore in eine Welt, in die wir alle finden müssen, wenn wir als Menschen überleben wollen? Was haben sie uns voraus? Wo liegt, nach den vielen Enttäuschungen, in welche die älteren Entwürfe führten, das Geheimnis ihrer ungebrochenen Faszination? |
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| Wegweiser
Wonneberg? Das
Beispiel Monte Verità Vortrag von Hermann Müller. Gehalten am 11. Juli 2004 Herunterladen |