Aus Grossikas (Charlotte Gräser, geb. Pelzer) Tagebuch
Handschrift Gusto Gräser an anderer Stelle
Eingeklebt ins Tagebuch: Lateinheft von Ernst Graeser, 1894, Gymnasium Mediasch
Eintrag: „… [1]937 an [meine Schwestertochter] Lottchen geschickt - u. wird [?] würde Durch[gel]essen an Mich zurück zu senden sein. Mama“
Am 30. Mai 1937 schreibt Josefine Kovacs, geb. Gräser, die Schwester von Gusto, Karl und Ernst, in die Umschlagseite des Tagebuchs ihrer Mutter:
Grossmutters Tagebuch
(Charlotte Gräser, geb. Pelzer) Kam nach vielen Jahren zum Vorschein - noch ungelesen von uns allen - u. wurde von Mir heute, am 30. Mai 1937, durchgelesen u. somit meine und meiner Angehörigen Erlebnisse in meiner Erinnerung lebhaft wachgerufen u. kann daraus feststellen, dass es unserer Mutter, resp. Grossmutter, an wirklich grossen (schweren) Erlebnissen nicht fehlte u. Sie am Schluss sagen konnte an Ihre 4 lebenden Kinder [Josefine, Karl, Gustav Arthur und Ernst Heinrich]: "Ich fühle immer mehr Euere Selbständigkeit, gleichsam das Reifen der Frucht an dem Baume des Lebens.“
Liebe Mutter! Du hast mehr erreicht - als Deine Kinder, Oh, könnte ich dies auch sagen!!
Josefine, geb. am 19. X. 1873 - - -
Anmerkungen - rückwärts des Kindes
Die vier Töchter von Josefine: drei eigene und das Kind ihrer verstorbenen Schwester Charlotte, das sie als Pflegemutter übernahm (ganz links), ebenfalls Charlotte oder „Lottchen“ genannt.
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Eintrag von Gustos Schwester Josefine geb. am 19. Oktober 1873, im Tagebuch von Grossika. Eingeklebt in die vordere Innenseite des Umschlags am 30. Mai 1937
Eintrag von 1971 ihres Schwiegersohns Thurzo Nagy im Tagebuch von Mutter Grossika
„Mit tiefstem Mitgefühl und wehmütig las ich in meiner letzten Lebenszeit, mit 80 Jahren, die Aufzeichnungen dieses Tagebuches meiner teuren Grossmutter, Frau Carl Gräser, geb. Charlotte Pelzer.“