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Aktuell
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Ausstellung im Schweizerischen Landesmuseum Zürich
26.3. - 15.8.2010
Zauber Berge
Die Schweiz als Kraftraum und Sanatorium
Dienstag – Sonntag 10 – 17 Uhr, Donnerstag 10 – 19 Uhr, Feiertage geöffnet
Banken und Berge, sichere Städte, pünktliche Züge gehören zum
Image der Schweiz. Gesunde Luft und sauberes Wasser, Thermalbäder,
Höhenkurorte und natürliche Lebensmittel ebenfalls. Die Alpenmilch zum
Beispiel oder das Birchermüesli. Die Ausstellung schlägt den Bogen von Albrecht von Hallers
Alpengedicht zur Lebensreformkolonie auf dem Monte Verità, zur
Bircher-Benner-Klinik auf dem Zürichberg, zu den Höhenkliniken in Leysin
und Davos, zur Ovomaltine und zur Monumentalskulptur «Die
Sonnenanbeterin» auf der Zürcher Landiwiese. Überraschende Exponate
werfen ein neues Licht auf die Schweizer Gesundheitslandschaft
ausserhalb der Operationssäle.
www.art-tv.ch
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theatersommer
2010 auf dem barkenhoff worpswede:
Cosmos
Factory:
BERGE
DER UTOPIE
27.
Juli 2010 - 21. August
2010
Worpswede und Ascona ... zwei Orte mit
klangvollen, geradezu magischen Namen. Beides berühmt gewordene
(Künstler-) Kolonien mit einem ebenso berühmten „Hausberg“ – dem
Weyerberg hier,
dem Monte Verità da.
Künstler,
Kolonien, Kommunen
Während
unterhalb des Weyerberg Heinrich
Vogelers Barkenhoff zum bedeutendsten deutschen Künstlerwohnsitz des
frühen 20.
Jahrhunderts wird, entwickelt sich der „Tessiner
Zauberberg“ zum Aufsehen erregenden
Schmelztiegel aller lebens- und kulturreformerischen Sehnsüchte,
Experimente
und Visionen. Wer neue Wege gehen will, wer die Freiheit sucht und
Alternativen
zu einer von Technik und Kapital dominierten Welt, der kommt zum Monte
Verità. Vegetarier und Anarchisten, Pazifisten und Psychoanalytiker,
Feministinnen und Prediger der sexuellen Revolution finden sich mit
Theosophen,
Künstlern und Ausdruckstänzern in den unterschiedlichsten
Gemeinschaftssiedlungen zusammen, vereint im Traum von einer
klassenlosen
Gesellschaft. Eine (heute zum Mythos gewordene) einzigartige Mischung.
Doch
auch an Worpswede gehen die Wogen der Zeit
nicht vorüber: Zurückgekehrt aus dem Ersten Weltkrieg,
öffnet Heinrich Vogeler 1918 den Barkenhoff als Zufluchtsort für
politisch
verfolgte Kommunisten und Sozialisten; kurz darauf gründet er mit der
„Arbeitsgemeinschaft
Barkenhoff“ eine Kommune, für die er seinen gesamten Besitz zur
Verfügung
stellt. Das Ideal: Zusammenleben in einer besitzlosen Gemeinwirtschaft,
die
sich nach Möglichkeit selbst versorgt.
Aufbrüche
zwischen Weyerberg und Monte Verità
Was
in Ascona begann, findet in Worpswede eine
Fortsetzung – und umgekehrt. Einflüsse gehen hin und her, Ideen ebenso
wie
Menschen. Ende der 1920er reist Vogeler schließlich nach Ascona, um
dort mit Fritz Jordi die Landkommune „Fontana Martina“ aufzubauen.
Die
Cosmos Factory hat die faszinierenden
Verbindungen zwischen Worpswede und Ascona bei intensiven Recherchen an
beiden
Orten erforscht. Auf dieser Basis wurde Berge der
Utopie entwickelt - ein Stück rund um die Barkenhoff-Kommune und den
Mythos
Monte Verità. Ein Stück über Heinrich Vogeler, die Rote Marie, Fritz
Jordi,
Friedrich Wolf, Charlotte Bara und Carl Meffert, ein Stück über
Kropotkin, Gusto Gräser, Erich Mühsam, Otto Gross, Rudolf von Laban,
Mary Wigman und viele
andere mehr.
Am
Originalschauplatz Barkenhoff lässt das
Ensemble von BERGE DER UTOPIE mit
Schauspiel, Musik, Tanz und Gesang ihre in Worpswede und
Ascona entwickelten Ideen lebendig werden – und den Zuschauer die Höhen
und
Tiefen erleben, die sie bei den Versuchen, ihre Visionen zu
verwirklichen,
durchlaufen haben. Diese Aufbrüche in neue Lebenswelten sind
hochaktuell –
nicht zuletzt angesichts der gegenwärtigen Krisen.
Programm unter Theatersommer
Barkenhoff 2010
Leider ist
Worpswede abends, wenn die Aufführungen stattfinden, nicht mit dem ÖV
erreichbar
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Geöffnet 30. April -
12.September 2010, Sonn- und Feiertags 10:30 - 12:30
Die Pflanzenbilder
von Adolf Stocksmayr, als ART DECO eingestuft.
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Das
Museum Casa Annata
auf dem Monte Verità soll 2012 wieder
eröffnet werden!
Vorankündigung
Der
Prophet
Die Welt des Karl Wilhelm Diefenbach
- 7.4.2011 bis 26.10.2011
- Di, Mi, Do, Fr, Sa, So, Feiertag: 10.00-18.00 Uhr
Wien Museum Hermesvilla
Lainzer Tiergarten 1
1130 Wien
Telefon: 0043-1/804 13 24
Die
erste große Ausstellung zu Leben und Werk Karl Wilhelm Diefenbachs
(1851-1913) in Österreich.
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Gusto's
Seite lebt:
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Demianhaus
auf dem
Monte
Verità vom Abriss
bedroht
(22.3.2006)
Dichterhaus,
Demian-Haus,
Hermann Hesses
Traumhaus
Ein
Kulturdenkmal ist in Gefahr!
Ein Gerücht
geht um: das Gräserhaus auf dem Monte Verità
soll abgerissen werden. Ist uns eigentlich bewusst, was damit
geschieht? Das originelle Häuschen, das die Gebrüder
Karl und Gusto Gräser in den Jahren 1903-6 erbauten, ist
– neben der Casa Anatta
– das letzte feste Gebäude der Begründer
des Monte Verità
und das eigentliche Zentrum dieser Siedlung.

In Widerstand gegen
die Sanatoriumspläne von Oedenkoven
errichteten die Gebrüder Gräser auf eigenem
Grundstück eine Freistatt und Keimzelle alternativen,
ökologischen, pazifistischen Lebens. Um diese grüne
Zelle wuchs die Aura des Berges, der Mythos Monte Verità.
Hierher kamen
die Aussteiger, die Reformer, die Rebellen, die Querdenker: der Dichter
Hermann Hesse, die Tänzerin Mary Wigman,
der Sozialreformer Frederik van Eeden,
der Anarchist Erich Mühsam, die Maler der Wiener Neukunst, der
Tiefseeforscher Auguste Piccard und viele andere. Hier schlug das Herz
des Monte Verità.
Dieses Haus ist in die Weltliteratur eingegangen durch die
Erzählungen von Hermann Hesse.

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| Demianhaus 1928 |
Demianhaus
1928,
mit
dem Diplomaten Herbert Dirksen |
Das Franziskusbild des Malers Alexander
Wilhelm de Beauclair 1928 |
| Fotos von
1928 mit Erlaubnis von
<ymago.net> |
Denn in diesen und
dem benachbarten Nebenhaus, der heutigen Casa Bambu,
fanden die Treffen statt zwischen ihm und Gusto Gräser. Hier
haben wir den Ort der Gespräche zu denken, die in Hesses ‚Demian’
und ‚Zarathustras
Wiederkehr’ dichterisch verwandelt wieder-gegeben
sind.
„Hier lebte das Märchen und der Traum“,
schreibt Hesse. Dieses Haus wäre der ideale Ort, ein Museum
einzurichten, eine Gedenkstätte für die beiden
Dichter, ein Denkmal ihrer Freundschaft.
Hier, in diesem
Haus, verkehrten auch die Tänzerinnen und Tanzdichter um
Rudolf von Laban, der Gräsers
ekstatischen
Ausdruckstanz in eine professionelle Form brachte, die als
‚German dance’
oder ‚Ausdruckstanz’ sich die Welt erobert hat. Vor
allem durch Mary Wigman,
eine Freundin und enge Vertraute der Gräsers.
Die Geschichte des
eigentlichen, des echten Monte Verità
hat in diesem Haus ihr einzigartiges Denkmal. Dieses Haus zu
zerstören, hieße die letzten materiellen Zeugnisse
für den besten Teil des monteveritanischen
Erbes zu zerstören.
Dieses Haus muss
erhalten bleiben!
Es geht aber nicht
um dieses Haus allein. Es geht darum, ob die Tradition des Monte Verità
überhaupt noch eine Zukunft hat. Wird die Sammlung von Harald Szeemann übernommen
werden? Werden die
Spuren von ERANOS erhalten bleiben? Wird die Sammlung des Deutschen
Monte Verità
Archivs in Ascona ihren Platz finden – und damit der gesamte
Nachlass von Gusto Gräser? In seinem Werk haben wir den Kern
dessen vor Augen, was auf dem Monte Verità
geschaffen wurde. Mit diesem Nachlass würde der Berg die
Grundschriften beherbergen, die den Geist der Gründer, ihr
Wollen und Wirken vermitteln. Zusammen mit den Verbindungen zu Hermann
Hesse, zu Ernst Bloch, zu Gerhart Hauptmann, Hans Arp
und so vielen anderen
Künstlern und Denkern könnte auf dem Berg ein
Gedenkort mit großer Ausstrahlung und Attraktivität
entstehen.
Die Entscheidungen
sind jetzt zu fällen. Die Möglichkeiten sind in
diesem Augenblick noch da, sie sind groß, sie kommen nicht
wieder. Eine zentrales Archiv und Museum als Forschungs- und
Tagungsstätte für die monteveritanische
Alternative würde Ascona und dem ganzen Tessin, der Schweiz
überhaupt, einen weltweit einzigartigen Anziehungspunkt
schenken.
Wird
der Monte Verità
auch in Zukunft ein kulturelles Zentrum bleiben und erst richtig werden
– oder wird er in verblassender Musealität
verdämmern?
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