"TAO"
Lied des Duos "Herzton"
Text nach Gusto Gräser, Komposition Georgina Demmer / Karel Kaiser
Mit Georgina Demmer - Gitarre/Gesang / Karel Kaiser - Piano/Gesang
Hör
auf mit dem Krampfen und Krallen, lasse Dich ruhn,
hör auf mit
dem Krampfen und Krallen, lasse Dich ruhn - lass Dich getrost mit
den Treulichen allen wie der Tau zu dem Grunde fallen,
fallen,
fallen, fallen, daraus erwachset urheiliges Tun.
Lasse
Dich ruhn!
Lasse
Dich ruhn!
Lasse
Dich ruhn! *
Schlichtet
und richtet, bindet-entbindet: TAO! Wirket aus Wirrnis funkelnden
Stern: TAO! Will nichts erzwingen, so zwingt ihn kein Zweck,
innig lebendig, über allen Zwiespalt hinweg. *
Lass Dich
getrost mit den Treulichen allen wie der Tau zu dem Grunde
fallen,
fallen,
daraus erwachset urheiliges Tun.
Lasse
Dich ruhn!
Lasse
Dich ruhn!
Lasse
Dich ruhn! *
Wo das
Wissen sitzt, kann die Weisheit nicht wandeln, und wo der Geits
hockt, kann der Geist nicht gedeihn. Drum lass fahren Besitzung,
lass werden, lass sein!
Sei wie der
Wind, wie der Sonnenschein!
*
Ich hör
jetzt auf mit dem Krampfen und Krallen, lasse mich ruhn,
hör auf mit
dem Krampfen und Krallen, lasse mich ruhn -
lass mich
getrost mit den Treulichen allen
wie der Tau
zu dem Grunde fallen,
fallen,
fallen, fallen, daraus erwallet urheiliges Tun.
Lasse mich
ruhn, lass mich ruhn,
lass mich
ruhn, lass mich ruhn, lass mich ruhn …
*
Stille
wirkt T A O, ermüdlich nicht, noch erschöpflich, unergründlich
quillt sein lebendiger Grund, der traulich dunkle. Im C H
A O S webt T A O drin, als herzhaftiger Kern - schlichtet und
richtet, bindet-entbindet, wirket aus Wirrnis funkelnden Stern.
Wir fassens nicht, wir könnens nicht ergründen, so lasst
uns innig nur ins Nächste münden, ins Dunkle traun. *
Aus
den Sprüchen 1-3 von Laotses Tao Te King
in
der Nachdichtung von Gusto Gräser